44,44h Handball - am 30.6. 9.30 geht unsere Handball-Karriere weiter - Wer hat Lust noch mitzuspielen?

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das Team von 2015 - damals gab es eine Niederlage der 2. Sieg soll eingefahren...

Training mit Martin Adomeit - Termine bis zu den Sommerferien online - nächster Termin 27.6.

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zum Nikolaustag ist Martin Adomeit da Auch in dieser Saison ist es uns gelungen,...

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    Sonntag, 23 Juni 2019 15:43
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    Sonntag, 05 Mai 2019 09:40

  

 

ungeschlagen: Sophie Krenzek

8:3 in Fritzdorf dank einer fantastischen Mannschaftsleistung

Auf zum ersten Auswärtsspiel der Saison. Es ging an den Rhein und zwar in Richtung Bonn – nach Fritzdorf. Ein starker Gegner, der schon jahrelang in der Regionalliga immer eine gute Rolle spielt und über eine sehr ausgeglichene Mannschaft verfügt. Zweiteres haben wir aber ja auch, von daher immer mal schauen.   
Wir spielten mit Jessi, Sophie, Alena und Tabea, der Gegner hatte die Positionen 1-3 und die Nummer 2 aus der Oberligamannschaft am Start.

In den Doppeln trafen Jessi und Alena auf die Fitzdorfer Spitzenkombination Ströher/Hoffmann und Sophie und Tabea mussten in ihrem ersten gemeinsamen Doppel gegen Jansen/Bauer an den Tisch. Und da lief erst einmal gar nichts 1:11. Puh und auch Jessi und Alena verloren Satz 1, dann hatten sie aber, eingestellt von Daniel Beljan, der ebenso dankenswerterweise mitfuhr wie Marc Ritzer, der den Stadt-Bulli sicher hin- und zurückfuhr, keine großen Probleme mehr und gewannen die Folgesätze recht deutlich. Das war schon einmal ein Ausrufezeichen. Und auch Sophie und Tabea kamen ins Spiel. Satz 2 und 3 wurden gewonnen, aber in Satz 4 lief wieder gar nichts. 4:11. Dann aber ein guter Start in Satz 5, daraus resultierte die 8:6 Führung, aber auch ein tödlicher Nasser half nichts 9:10. Und dann spielte Sophie einen supermutigen Ball zum 10:10, wir erspielten uns den ersten Matchball und konnten den dann auch nutzen – der vollkommen überraschende 2:0 Doppelstart.

Auch in den Einzeln ging in Satz 1 bei Sophie gar nichts gegen Ströher, die ihr Spiel zu Beginn der Saison überraschend umgestellt hatte, nun mit einer anderen Noppe und wesentlich aktiver agiert. Nach dem verlorenen ersten Satz hatte Sophie die Partie aber voll im Griff und gewann souverän 3:1. Jessi klaute gegen die starke Hoffmann Satz 1 in der Verlängerung, verlor dann knapp in einem sehr ausgeglichenen zweiten Satz und hatte Hoffmann dann bei 8:6 im 3. Satz eigentlich genau da, wo wir sie haben wollten. Ein unglücklicher Stoppball verhinderte dann das 9:6, dann bei 8:7 ein Fehlaufschlag Jessis, der von einem Fritzdorfer Zuschauer erneut mit Applaus bedacht wurde, was eine kleine Kontroverse zwischen unserer Bank und besagtem Zuschauer auslöste. Jessi blieb zwar innerlich ruhig, aber irgendwie bringt einen so etwas ja schon ein wenig raus. 8:11. Und auch im letzten Satz war es Jessi, trotz hervorragenden Spiels nicht vergönnt, 9:11. Und damit 1:3.   
Im unteren Paarkreuz waren wir dann zweimal unterlegen. Sowohl Alena wie auch Tabea spielten nicht schlecht, verloren die ersten beiden Sätze jeweils mit zwei Punkten Unterschied, am Ende stand aber zweimal ein 0:3 und der Ausgleich für Fritzdorf. Doch unser oberes Paarkreuz schlug zurück. Jessi hatte gegen Ströher aber überhaupt keine Probleme und überließ dieser in drei Sätzen nur 14 Punkte und Sophie machte ein fantastisches Spiel gegen Hoffmann. Satz 1 ging dieses Mal deutlich an Sophie und auch in Satz 2 hatte sie Hoffmann eigentlich im Griff, wurde dann aber am Ende zu passiv und der Satz ging noch weg. Das identische Bild dann in Satz 3. Wieder führt Sophie, wieder die Passivität und wieder kommt Hoffmann heran, aber dieses Mal bekommt Sophie die Kurve, spielt mutig, setzt Hoffmann so unter Druck und gewinnt den Satz in der Verlängerung. Und auch im 4. Satz hat Sophie alles unter Kontrolle, Hoffmann gelingt keine Aufholjagd und das Spiel geht vollkommen verdient an uns. Ein superstarkes Spiel! 5:3 Führung!          
Und auf einmal lief es auch im unteren Paarkreuz. Wir standen in dieser Kombination viel besser. Alena schaffte es, die nach Punkten beste Fritzdorfer Spielerin Jansen, mit ihren Noppen immer wieder geschickt anzuspielen, sodass diese nicht ihr starkes Angriffsspiel umsetzen konnte. Nach knappem ersten Satz ging der 2. Satz dann deutlich an Alena und auch in Satz 3 ging sie schnell in Führung, doch dann knabberte Jansen immer mehr an dem Vorsprung, holte immer mehr auf und auf einmal stand es „nur“ 10:9 für Alena, die dann aber den Matchball nutzen konnte. Jetzt war nicht nur ein Punktgewinn, sondern auch ein Sieg möglich. Zumal Tabea gegen Bauer schnell 2:0 führte, auch in den entscheidenden Situationen mal das nötige Quäntchen Glück hatte und Bauer mit ihrem Spielstil vollkommen aus selbigem nahm. Und dann passierte das, was schon am Freitag bei den Herren passiert war. Tabea hatte alles im Griff, führte 2:0 und 7:3, Bauer trifft ein paar, Tabea erspielt sich dennoch 2 Matchbälle, aber der Satz geht weg. Im 4. Satz dann bei 10:9 der 3. Matchball – wieder ging der Satz nach Fritzdorf. Es war wie verhext, Tabea sollte das Spiel anscheinend nicht gewinnen, doch an diesem Tag war Tabea mental stark genug, denn eigentlich hatte sie ja alles im Griff. Zwei gut platzierte Schupfbälle und zwei Angriffsbälle brachten dann beim Wechsel das 5:1. Und bei 9:2 glaubten auch alle auf der Bank, dass das doch reichen müsste und dieses Mal reichte es. Tabea nutzte Matchball 4 zur 7:3 Führung.  
Am Nebentisch hatte Jessi es gegen Jansen richtig schwer. Diese holte sich nach hohem Rückstand Satz 1 und auch Satz 2 ging deutlich an Fritzdorf. Aber Jessi ist eine Kämpferin vor dem Herrn, grub sich hinten immer wieder ein und agierte dann blitzschnell vorne offensiv. Satz 3 ging an uns und als Jessi auch Satz 4 in der Verlängerung gewann, stieg die Hoffnung auf dem 8. Punkt, zumal Alena am Nebentisch deutlich gegen Ströher führte. Aber der Punkt sollte gar nicht mehr benötigt werden, denn Jessi setzte sich Mitte des 5. Satzes von Jansen ab und holte den Siegpunkt nach Mennighüffen.

 Fazit: Ein ganz tolles erstes Auswärtsspiel von uns gegen eine gute Fritzdorfer Mannschaft, die aber vielleicht etwas von unserer Stärke überrascht war. Super ist natürlich, wenn man beide Doppel gewinnt und wir haben uns auch nicht von dem kleinen Zwischentief verrückt machen lassen. Angeführt vom starken oberen Paarkreuz konnte im zweiten Einzeldurchgang dann auch das untere Paarkreuz stark aufspielen, sodass der Sieg durch eine geschlossene Mannschaftsleistung erreicht werden konnte. Und zum dritten Mal bleibt eine Spielerin in ihren Spielen gänzlich ungeschlagen – und zum dritten Mal ist dies mit Sophie eine andere Spielerin, was unsere Ausgeglichenheit unterstreicht.

Punkte für den TTCM: Beljan/Ritzer (1), Krenzek/Brockmeier (1), Beljan (2), Krenzel (2), Ritzer (1), Brockmeier (1)

Ausblick: Mit 6:2 Punkten stehen wir vollkommen überraschend in der Spitzengruppe. Dies sollte uns aber nicht blenden. Nach wie vor geht es in einer sehr knappen Liga gegen den Abstieg. Nächster Gegner ist die punktlose Vier aus Ottmarsbocholt. Auf dem Papier sind wir dann zum ersten Mal favorisiert, allerdings ist auch Otti-Botti eine gute Mannschaft, gegen die es eng wird. Daher sind am nächsten Samstag alle herzlich in die Halsterner Turnhalle auf 18.00 eingeladen.

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